Rohrleitungsbauverband

AUSGABE JUNI 2011 DER BBR

17.06.2011 -

Leitungsbau

Smart Metering im Gassektor –
ein Erfahrungsbericht

Smart Metering wird in der Energiebranche schon seit Längerem diskutiert. Obwohl Smart Metering derzeit sehr stark auf die Sparte Strom mit dem Blickwinkel Smart Grid – Intelligente Netze – fokussiert ist, setzt man sich bei der WIEN ENERGIE Gasnetz GmbH schon seit über drei Jahren mit dem Thema auseinander. Über die posi-tiven Ergebnisse eines Feldversuches wird berichtet.
Autor: Gerhard Smejkal

Querung der Ems:
ballastierte Gasleitung in gefluteten Tunnel eingeschoben

Als zentrales Element im Ausbau des Gastransportnetzes verbindet das Ems-Dollart-Tunnelprojekt die niederländische mit der deutschen Seite des Flusses Ems nahe Emden und Borgsweer. Der vier Kilometer lange Betontunnel wurde mit einer 48“-Gasleitung verrohrt und kreuzt in rund 23 Metern Tiefe die Flusssohle. Beschrieben werden die einzelnen Arbeits-schritte von der Herstellung bis zur Prüfung.
Autor: Dipl.-Ing. (SFI) Erwin Behrends

Bohrtechnik/Leitungsbau

Mengenkalkulation und Spülungsmessung bei Spülbohrungen ohne Spülungswiederaufbereitung
Spülbohrungen ohne Spülungswiederaufbereitung machen den Großteil aller durchgeführten Horizontalbohrungen aus und erfordern für die Kalkulation und Qualitätssicherung des spülungstechnischen Anteils eine differenziertere Betrachtung.
Autor: Dipl.-Ing. Oliver Knopf

Bohrtechnik/Spezialtiefbau

Bohrverfahren für geo- und umwelttechnische Aufgabenstellungen
(Teil 2)

Bohrungen werden bei Projekten mit geotechnischen und umwelttech-nischen Aufgabenstellungen mit sehr unterschiedlichen Zielrichtungen wie Erkundung, Beweissicherung oder zur Aufnahme von Messeinrichtungen eingesetzt. In Teil 1 des Beitrags (bbr 3/2011) wurde ein Überblick über die gängigen Bohrverfahren gegeben und mit der Beschreibung der Bohrver-fahren für den Einsatz in Lockergesteinen begonnen. Teil 2 setzt diese fort und beginnt mit der Beschreibung der Bohrverfahren für Festgesteine, die dann mit dem dritten Teil des Beitrags in bbr 7-8/2011 abgeschlossen wird.
Autor: Dr. Winfried Entenmann

Geothermie

Geothermie-Großanlage mit zentraler Lösung zur Soleverteilung
Für das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Fronius GmbH am Standort Thalheim bei Wels in Österreich entstehen seit Ende 2008 Um- bzw. Neubauten. Umgesetzt wird hier ein ganzheitlich gedachtes, höchst effizientes Klima- und Energiekonzept, das verschiedenste Energiequellen sowie die eigenen Solartechnologien integriert. Mit drei Tiefbrunnen und einem der größten Geothermiefelder der EU entsteht das Rückgrat eines hochmodernen Heiz- und Kühlmanagements. Das Geothermiefeld besteht aus 204 Erdwärmesonden. In der Funktion als saisonaler Energiespei-cher wird im Sommer überschüssige Gebäudewärme im Untergrund gespeichert und im Winter die Heizenergie aufgrund der angehobenen Erdreichtemperatur deutlich wirtschaftlicher gewonnen.
Autor: Dipl.-Ing. Gerd Lugert

Finanzamt Leverkusen setzt auf Geothermie und Fernwärme
Für die umweltschonende und im Betrieb kostensparende Klimatisierung von zu errichtenden Bürogebäuden bietet sich eine Betonkernaktivierung mittels geothermisch angebundener Wärmepumpe an. Auch in Lever-kusen wird dieses Konzept beim Neubau des Finanzamts bereits umgesetzt.
Autoren: Holger Keveloh, Dipl.-Ing. Anette Paterak, Dipl.-Ing. Bianca Wiemer, Eberhard Förschler

Trinkwasser

Nitratabbaukapazität im Grundwasserleiter der Halterner Sande
In einem stark landwirtschaftlich genutzten Untersuchungsgebiet werden Hinweise auf Nitratreduktionsprozesse mithilfe der Sedimentchemie und der Wasserchemie in Multi-Level-Messstellen ermittelt.
Autoren: Prof. Dr. Frank Wisotzky, Dipl.-Geogr. Martin Leson, Dipl.-Geol. Martin Böddeker, Dipl.-Geol. Ulrich Peterwitz, Ursula Boes, Dipl.-Geol. Matthias Bretthauer, Dr. Rolf Kluge, Dipl.-Geol. Angela Herzberg, Dr. Mathias Schöpel, Dipl.-Ing. Hubert Meinker, Dipl.-Ing. Peter Wessels

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