01.09.2010 -
Leitungsbau
Leitungsauskünfte von Netzbetreibern im Internet
Im Vorfeld von Tiefbaumaßnahmen muss geklärt werden, welche unterirdischen Ver- und Entsor-gungsanlagen im Baustellenbereich installiert sind. Dies geschieht zum Schutz am Bau beteiligter Personen und zur Sicherung der Infrastruktur. Berichtet wird über die Ausgestaltung und die Vorteile eines Auskunftssystems über Leitungen, das nicht mehr in klassischer Form durch einen Mitarbeiter in einer zentralen Anlaufstelle, sondern passwortgeschützt im Internet informiert.
Autor: Dipl.-Ing. (FH) Stefan Bock
Sanierung eines Trinkwasserdükers unter dem Rhein-Main-Donaukanal
Bei der Erneuerung eines Trinkwasser-Doppeldükers DN 200 PN 25 unter dem Rhein-Main-Donaukanal bei Poppenhausen kam ein grabenloses Rohrsanierungssystem zum Einsatz (Abb. 1). Der hochdruckbelastbare Inliner wurde über eine Länge von 131 Metern und durch insgesamt drei Bögen erfolgreich eingezogen – ohne Beeinträchtigung des Schiffsver-kehrs.
Autorin: Martina Tremml
Leitungsbau/Kanalbau/Abwasser
Roboterverfahren – großes Potenzial in der grabenlosen Kanalsanierung
Roboter werden heute bei vielfältigen Schadensbildern in der Kanalsanie-rung eingesetzt. Am Beispiel von umfangreichen Sanierungen in der Stadt Neuss kann gezeigt werden, worauf es bei der technischen Ausstattung der eingesetzten Systeme ankommt, damit Schäden dauerhaft und wirt-schaftlich instand gesetzt werden können. Durch ein Verfahren mit Schalungsmanschette und leistungsstarken Fräs- und Spachtelwerk-zeugen werden dort auch Extremschäden erfolgreich bearbeitet.
Autoren: Gerd Müller, Andreas Lieb, Dipl.-Kfm. Christian Noll
Bemessung mehrdüsiger Einleitungsbauwerke
Oberflächengewässer werden u. a. als Vorfluter genutzt. Zum Großteil sind dies Einleitungen von Kühlwasser aus Kraftwerken oder Industrieansied-lungen, behandelte Abwässer von kommunalen oder industriellen Kläran-lagen, Grubenwasser von Bergbauaktivitäten oder auch Konzentrat von Meerwasser- Entsalzungsanlagen – mit entsprechend hoch konzentrierten oder temperierten Abwasserfahnen, meist in Ufer- oder Küstennähe. Beschrieben wird die optimale Auslegung, Ausrichtung und Positionierung mehrdüsiger Einleitungsbauwerke, um Schadstoffakkumulation und Inter-aktion mit anderen Quellen oder Schutzgütern zu vermeiden.
Autor: Dr.-Ing. Tobias Bleninger
Wasserversorgung und -aufbereitung
Reinigung von Trinkwasserbehältern ohne Verwendung chemischer Reinigungsmittel
Die Reinigung von Trinkwasserbehältern aus Beton kann ohne chemische Reinigungsmittel erfolgen. Die hervorragenden Ergebnisse der bakterio-logischen Überwachung nach der Reinigung rechtfertigen diese Vorge-hensweise. Der Beitrag fasst langjährige Erfahrungen der zum Teil halb-automatischen chemiefreien Reinigung sowohl beschichteter als auch unbeschichteter Betonbehälter zusammen.
Autoren: Dipl.-Ing. Ulrich Sadlowski, Dipl.-Ing. Dietmar Hölting
Erprobung mobiler Wasseraufbereitungscontainer in Brasilien
Das gehäufte Auftreten von Katastrophen, die Versorgung peripherer Siedlungsgebiete und die angestrebte Erfüllung der UN Millennium Development Goals bedingen ein Abrücken von zentralen Wasseraufbe-reitungssystemen. Gemeinsam mit dem brasilianischen Versorger COPASA führt die Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH mit wissen-schaftlicher Unterstützung durch die Universität der Bundeswehr München ein Projekt zur dezentralen Trinkwasseraufbereitung in Brasilien durch.
Autoren: Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang K. Walter, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Wolfgang Günthert, Dipl.-Biol. Jörgen Hößler
Pumpen als Turbinen in der Wasserwirtschaft
Wenn Flüssigkeit eine Kreiselpumpe rückwärts vom Druck- zum Saug-stutzen durchströmt, kehrt sich die Drehrichtung des Laufrades um. Ist die zur Verfügung stehende Fallhöhe groß genug, wird das Losbrechmoment von Laufrad und Welle überwunden. Mit dem Drehmoment kann z. B. ein Generator betrieben werden. Im Wasserwerk Breech der Stuttgarter Landeswasserversorgung findet man einen solchen Anwendungsfall.
Autor: Bryan Orchard
Stadt Luxemburg investiert in sauberes Trinkwasser
Das Rohwasser für die Stadt Luxemburg weist zeitweise eine mikrobiolo-gische Beeinträchtigung sowie erhöhte Trübungswerte auf. Aus diesem Grund entschied die Stadt , das Rohwasser mit Hilfe einer Ultrafiltra-tionsanlage aufzubereiten. Die Aufbereitungskapazität beträgt jetzt 1.680 m3 pro Tag. Eine weitere Ausbaustufe sieht eine Gesamtkapazität von 4.320 m3 pro Tag vor.
Autoren: Dipl.-Ing. Josef Wunram, Thomas Kreuzer
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